AGB & Kundeninformationen

Sprung & Süß – Hüpfburgen, Eventgeräte & Helium-Schaumwolken

Stand:

Anbieter

Alexander Jäger (Einzelunternehmen) handelnd unter den Marken „Sprung & Süß Verleih“ (www.sprungsuess-verleih.de) und „Sprung & Süß Event“ (www.sprungsuess-event.de) Heinrich-Sahm-Str. 17 63110 Rodgau Deutschland

Telefon: +49 151 61312263 E-Mail: info@sprungsuess-verleih.de

Im Folgenden „Vermieter“ genannt. Diese AGB gelten einheitlich für alle Marken und Websites des Vermieters.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen dem Vermieter und seinen Kunden über die Vermietung von Hüpfburgen, Eventgeräten und Veranstaltungsequipment, über Leistungen mit Helium-Schaumwolken, über die Anfertigung individueller Schablonen sowie über ausdrücklich vereinbarte Zusatzleistungen – unabhängig davon, über welche Marke oder Website die Buchung erfolgt.

(2) Zu den Zusatzleistungen können insbesondere Lieferung, Aufbau, Abbau, Betreuung und die Bereitstellung von Verbrauchsmaterial gehören.

(3) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern, soweit einzelne Regelungen keine abweichende Bestimmung enthalten.

(4) Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Vermieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(5) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Vermieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

(6) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB einschließlich der zu diesem Zeitpunkt festgelegten Werte, insbesondere der Regen-Schwelle nach § 21 Abs. 2. Die gültige Fassung wird mit der Buchungsbestätigung übermittelt. Spätere Änderungen wirken nicht auf bereits geschlossene Verträge.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrags sind ausschließlich die in der jeweiligen Buchungsbestätigung oder im angenommenen Angebot aufgeführten Leistungen.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Buchungsbestätigung. Diese enthält insbesondere die gebuchten Produkte, den Leistungszeitraum, den Veranstaltungsort, den Preis sowie gegebenenfalls vereinbarte Zusatzleistungen.

(3) Lieferung, Aufbau, Abbau, Betreuung und Verbrauchsmaterial sind nur Bestandteil des Vertrags, wenn diese Leistungen ausdrücklich vereinbart wurden.

(4) Eine dauerhafte Betreuung oder Beaufsichtigung der vermieteten Geräte durch Personal des Vermieters ist nicht enthalten, sofern sie nicht ausdrücklich als zusätzliche Leistung vereinbart wurde.

(5) Abbildungen und Produktdarstellungen dienen der Veranschaulichung. Maßgeblich sind die ausdrücklich vereinbarten Eigenschaften und Leistungen.

§ 3 Buchung und Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte und Leistungen auf den Websites stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Vermieters dar.

(2) Mit dem Abschluss des als verbindlich gekennzeichneten Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Vermieter die Buchung ausdrücklich annimmt und eine entsprechende Buchungsbestätigung übermittelt.

(4) Eine rein technische Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Buchungsannahme bezeichnet wird.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche für die Vertragsdurchführung erforderlichen Angaben vollständig und zutreffend zu machen. Hierzu gehören insbesondere Name, Kontaktdaten, Veranstaltungsdatum, Veranstaltungsort und gegebenenfalls besondere örtliche Gegebenheiten.

(6) Nachträgliche Änderungen der Buchung bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise.

(2) Der Vermieter wendet die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG an. Solange deren gesetzliche Voraussetzungen vorliegen, wird keine Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen.

(3) Zusätzliche Kosten, insbesondere für Lieferung, Aufbau, Abbau, Verbrauchsmaterial und individuell angefertigte Schablonen, werden gesondert ausgewiesen, soweit sie nicht ausdrücklich im vereinbarten Gesamtpreis enthalten sind.

(4) Zahlungsweise und Fälligkeit ergeben sich aus der Buchungsbestätigung beziehungsweise der Rechnung.

(5) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

(6) Eine vereinbarte Kaution ist kein Bestandteil des Mietpreises und wird gesondert behandelt (§ 16).

§ 5 Mietdauer und Leistungszeitraum

(1) Die vereinbarte Mietdauer beziehungsweise der Leistungszeitraum ergibt sich aus der Buchungsbestätigung, zum Beispiel als Tagesmiete, als Wochenendpauschale oder als vereinbarte Einsatzdauer.

(2) Vereinbarte Zeiten für Lieferung, Abholung, Aufbau und Abbau sind einzuhalten.

(3) Eine Verlängerung der Mietdauer ist nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters möglich.

(4) Etwaige zusätzliche Kosten für eine Verlängerung werden vorab vereinbart.

§ 6 Lieferung, Aufbau und Abholung

(1) Ob eine Selbstabholung, Lieferung, Lieferung mit Aufbau oder eine andere Bereitstellungsform vereinbart ist, ergibt sich aus der Buchungsbestätigung.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass der Veranstaltungsort zum vereinbarten Zeitpunkt zugänglich ist und die erforderlichen Voraussetzungen für die Durchführung der vereinbarten Leistungen erfüllt.

(3) Der Kunde hat den Vermieter rechtzeitig über Besonderheiten zu informieren, die die Anlieferung oder Durchführung beeinträchtigen können. Dazu gehören insbesondere eingeschränkte Zufahrten, Treppen, unebene Flächen, fehlende Stromanschlüsse und geringe Deckenhöhen.

(4) Erforderliche Genehmigungen für die Nutzung des Veranstaltungsortes sind vom Kunden einzuholen, soweit nichts anderes vereinbart wurde.

(5) Zusätzliche Kosten aufgrund von Umständen aus dem Verantwortungsbereich des Kunden können nur geltend gemacht werden, soweit hierfür ein vertraglicher oder gesetzlicher Anspruch besteht.

(6) Gesetzliche Ansprüche des Kunden bei einer vom Vermieter zu vertretenden Leistungsstörung bleiben unberührt.

§ 7 Voraussetzungen am Veranstaltungsort

(1) Der Kunde hat die für das jeweilige Produkt angegebenen Anforderungen an Stellfläche, Untergrund, Sicherheitsabstände, Stromversorgung und Zugänglichkeit zu beachten.

(2) Der Untergrund muss für die vorgesehene Nutzung geeignet sein.

(3) Erforderliche Stromanschlüsse müssen den produktspezifischen Anforderungen entsprechen und sicher nutzbar sein.

(4) Ist ein sicherer Aufbau oder Betrieb am vorgesehenen Veranstaltungsort nicht möglich, darf die betreffende Anlage dort nicht betrieben werden.

(5) Die gesetzlichen Rechte der Vertragsparteien sowie die freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie gemäß § 21 bleiben unberührt.

§ 8 Übergabe und Rückgabe

(1) Der Vermieter stellt die vereinbarten Mietgegenstände in vertragsgemäßem Zustand zur Verfügung.

(2) Der Kunde soll erkennbare Schäden oder fehlende Teile bei der Übergabe möglichst unverzüglich mitteilen, damit diese dokumentiert werden können.

(3) Eine unterbliebene sofortige Meldung führt nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Rechte.

(4) Die Mietgegenstände sind zum vereinbarten Zeitpunkt zurückzugeben beziehungsweise zur Abholung bereitzustellen.

(5) Normale Abnutzung durch vertragsgemäßen Gebrauch begründet keinen Schadensersatzanspruch.

§ 9 Allgemeine Nutzungsbedingungen

(1) Sämtliche Mietgegenstände dürfen ausschließlich bestimmungsgemäß verwendet werden.

(2) Die übergebenen Bedienungs-, Betriebs- und Sicherheitshinweise sind einzuhalten.

(3) Der Kunde darf keine eigenmächtigen Veränderungen oder Reparaturen an den Mietgegenständen vornehmen.

(4) Bei technischen Störungen, Beschädigungen oder erkennbaren Sicherheitsrisiken ist der Betrieb unverzüglich einzustellen und der Vermieter zu informieren.

(5) Eine Weitervermietung oder eine Überlassung außerhalb des vereinbarten Veranstaltungszwecks bedarf der Zustimmung des Vermieters.

(6) Die gesetzlichen Pflichten des Vermieters bleiben unberührt.

§ 10 Besondere Bedingungen für Hüpfburgen

(1) Hüpfburgen dürfen ausschließlich entsprechend den jeweiligen Sicherheits- und Nutzungshinweisen verwendet werden.

(2) Während der Nutzung muss eine geeignete, verantwortliche erwachsene Aufsichtsperson anwesend sein, sofern keine Betreuung durch den Vermieter ausdrücklich vereinbart wurde.

(3) Die zulässige Nutzerzahl sowie die jeweiligen Alters-, Größen- und Gewichtsbeschränkungen sind einzuhalten.

(4) Die Aufsichtsperson hat insbesondere gefährliches Verhalten, Überfüllung und die gleichzeitige Nutzung durch erheblich unterschiedlich große oder alte Kinder zu verhindern, soweit dies nach den Nutzungshinweisen erforderlich ist.

(5) Bei Sturm, Gewitter, Starkregen oder anderen Bedingungen, die einen sicheren Betrieb beeinträchtigen, ist die Nutzung unverzüglich einzustellen.

(6) Maßgeblich sind die konkreten Sicherheits- und Herstellervorgaben für die jeweilige Hüpfburg.

(7) Die Hüpfburg darf nicht eigenmächtig versetzt oder in ihrer Befestigung verändert werden.

(8) Der Kunde ist für die vereinbarte Beaufsichtigung während seiner Nutzung verantwortlich. Die gesetzlichen Sicherheits- und Vertragspflichten des Vermieters bleiben hiervon unberührt.

§ 11 Besondere Bedingungen für Eventgeräte

(1) Eventgeräte dürfen ausschließlich entsprechend ihrer vorgesehenen Funktion und den jeweiligen Bedienungsanleitungen verwendet werden.

(2) Der Kunde sorgt für die vereinbarten technischen Voraussetzungen, insbesondere geeignete Stromanschlüsse und ausreichende Belüftung.

(3) Bei Geräten zur Lebensmittelverarbeitung sind die übergebenen Hygiene- und Reinigungshinweise einzuhalten.

(4) Verbrauchsmaterial ist nur enthalten, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde.

(5) Bei einer erkennbaren Gefahr oder technischen Störung ist die Nutzung unverzüglich einzustellen.

(6) Schäden und Störungen sind dem Vermieter möglichst unverzüglich mitzuteilen.

§ 12 Helium-Schaumwolken

(1) Umfang, Anzahl, Form, Motiv, Leistungszeitraum und sonstige Eigenschaften der Helium-Schaumwolken ergeben sich aus der Buchungsbestätigung.

(2) Der Kunde stellt die vereinbarten örtlichen Voraussetzungen für die Durchführung bereit.

(3) Bei Veranstaltungen im Freien können insbesondere Wind, Niederschlag und andere Witterungseinflüsse die Durchführung und das Erscheinungsbild beeinflussen.

(4) Für individuelle Motive und Schablonen gilt § 13.

(5) Für die freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie gelten ausschließlich die Regelungen des § 21.

§ 13 Individuelle Schablonen

(1) Individuelle Schablonen können zusammen mit Helium-Schaumwolken oder als eigene Leistung gebucht werden. Sie werden nur hergestellt, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

(2) Gestaltung, Preis und gegebenenfalls ein erforderlicher Freigabeprozess ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot beziehungsweise der Buchungsbestätigung.

(3) Für die Ausnahme von der freiwilligen Wetter- und Krankheitsgarantie ist ausschließlich entscheidend, ob die individuelle Schablone zum Zeitpunkt der Garantie-Stornierung bereits vollständig angefertigt wurde.

(4) Eine lediglich bestellte, geplante, entworfene, beauftragte oder noch in Herstellung befindliche Schablone gilt für diesen Garantieausschluss nicht als angefertigt.

(5) Bereits vollständig angefertigte individuelle Schablonen sind nach Maßgabe von § 21 Abs. 7 von der freiwilligen Garantieerstattung ausgenommen.

(6) Gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere bei mangelhafter Leistung oder einer vom Vermieter zu vertretenden Pflichtverletzung, bleiben unberührt.

§ 14 Reinigung und Trocknung

(1) Die Mietgegenstände sind entsprechend den bei Vertragsschluss vereinbarten Rückgabebedingungen zurückzugeben. Normale Abnutzung und gewöhnliche Verschmutzungen durch vertragsgemäßen Gebrauch begründen keine zusätzlichen Kosten, soweit deren Beseitigung im vereinbarten Leistungsumfang enthalten ist.

(2) Bereits im Mietpreis enthaltene oder gesondert bezahlte Reinigungsleistungen werden nicht erneut berechnet. Zusätzliche Kosten können nur für darüber hinaus erforderliche Arbeiten verlangt werden, soweit hierfür ein vertraglicher oder gesetzlicher Anspruch besteht.

(3) Wird eine Hüpfburg entgegen einer vereinbarten Verpflichtung zur trockenen Rückgabe nass oder feucht zurückgegeben und ist deshalb eine zusätzliche Trocknung erforderlich, kann der Vermieter hierfür eine Pauschale von 99 € verlangen, soweit der Kunde die Pflichtverletzung zu vertreten hat. Allein der Eintritt von Regen begründet keine automatische Zahlungspflicht. Eine unsichere Nutzung oder ein unsicherer Betrieb zum Zweck der Trocknung wird vom Kunden nicht verlangt.

(4) Ist wegen einer vom Kunden zu vertretenden außergewöhnlichen oder besonders starken Verschmutzung eine über die vereinbarte Reinigung hinausgehende Sonderreinigung erforderlich, wird diese nach dem tatsächlich erforderlichen Zeitaufwand mit 59 € pro Arbeitsstunde berechnet, mindestens jedoch mit 99 € je betroffenem Mietgegenstand. Teilstunden werden anteilig entsprechend der dokumentierten Arbeitszeit berechnet.

(5) Der Mindestbetrag von 99 € wird auf die zeitabhängige Berechnung angerechnet und nicht zusätzlich erhoben. Übersteigt der mit 59 € pro Arbeitsstunde berechnete erforderliche Reinigungsaufwand diesen Mindestbetrag, wird der höhere Betrag berechnet. Bei zwei Arbeitsstunden ergeben sich beispielsweise 118 €, bei drei Arbeitsstunden 177 €. Eine zusätzliche Sonderreinigungspauschale von 99 € neben dieser Berechnung wird nicht erhoben.

(6) Reinigung und Trocknung dürfen nur getrennt berechnet werden, soweit tatsächlich unterschiedliche, zusätzlich erforderliche Arbeiten anfallen. Dieselben Arbeitsschritte und Arbeitszeiten werden nicht mehrfach berechnet.

(7) Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Vermieter überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die Trocknungspauschale beziehungsweise der berechnete Reinigungsbetrag entstanden ist. Dies gilt ausdrücklich auch für den Mindestbetrag von 99 €. In diesem Fall entfällt der Anspruch beziehungsweise reduziert sich entsprechend.

(8) Der Vermieter dokumentiert den beanstandeten Rückgabezustand sowie bei einer zeitabhängigen Abrechnung die erforderlichen Reinigungsarbeiten und die angefallene Arbeitszeit. Die Grundlage zusätzlicher Kosten wird dem Kunden nachvollziehbar erläutert.

(9) Gesetzliche Voraussetzungen eines Ersatzanspruchs, insbesondere eine gegebenenfalls erforderliche Fristsetzung oder Gelegenheit zur vertragsgemäßen Rückgabe, bleiben unberührt. Eine Verrechnung mit der Kaution erfolgt ausschließlich wegen berechtigter Ansprüche nach § 16.

§ 15 Beschädigung und Verlust

(1) Der Kunde haftet für Beschädigungen und Verluste nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Eine verschuldensunabhängige Haftung des Kunden für sämtliche während der Mietzeit entstandenen Schäden wird nicht vereinbart.

(3) Schäden und Verluste sind dem Vermieter möglichst unverzüglich mitzuteilen.

(4) Bei der Schadensberechnung werden insbesondere Zustand, Alter, Reparaturmöglichkeit und ein gegebenenfalls erforderlicher Abzug „neu für alt“ berücksichtigt.

(5) Ein Schadensersatzanspruch besteht nur in gesetzlich zulässiger Höhe.

§ 16 Kaution

(1) Eine Kaution wird nur geschuldet, wenn diese ausdrücklich vereinbart und in der Buchung betragsmäßig ausgewiesen wurde.

(2) Die Kaution dient der Sicherung berechtigter Ansprüche aus dem Mietverhältnis.

(3) Sie stellt keine zusätzliche Mietgebühr dar.

(4) Nach Rückgabe und Prüfung der Mietgegenstände wird die Kaution abgerechnet.

(5) Soweit keine berechtigten Gegenansprüche bestehen, wird die Kaution zurückgezahlt.

(6) Ein Einbehalt wird dem Kunden unter Angabe der zugrunde liegenden Ansprüche erläutert.

§ 17 Stornierung durch den Kunden

(1) Kostenfreie Stornierung Der Kunde kann seine Buchung ohne Angabe von Gründen bis spätestens 72 Stunden vor dem vereinbarten Auslieferungstermin vollständig kostenfrei stornieren. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Bei Selbstabholung tritt der vereinbarte Abholtermin an die Stelle des Auslieferungstermins. Bei Leistungen ohne Lieferung oder Abholung ist der vereinbarte Leistungsbeginn maßgeblich.

(2) Stornokosten bei späterer Stornierung Bei einer späteren Stornierung gelten folgende pauschalierte Stornokosten, bezogen auf die Vergütung der stornierten Leistungen:

* mindestens 72 Stunden vor dem maßgeblichen Termin: 0 %; * weniger als 72 Stunden bis mindestens 48 Stunden vor dem maßgeblichen Termin: 15 %; * weniger als 48 Stunden vor dem maßgeblichen Termin bis zum Beginn des Auslieferungstags: 50 %; * am vereinbarten Auslieferungstag vor Leistungsbeginn: 100 %.

Der Auslieferungstag beginnt um 00:00 Uhr Ortszeit am vereinbarten Auslieferungsort. Bei Selbstabholung und Leistungen ohne Lieferung gelten entsprechend der Abholtag beziehungsweise der Tag des vereinbarten Leistungsbeginns. Der Auslieferungstag hat bei der Zuordnung zur Stornostaffel Vorrang vor den Stundenfristen.

(3) Nachweis eines geringeren Schadens Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Vermieter überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Verwendung der frei gewordenen Kapazitäten werden berücksichtigt, soweit gesetzlich erforderlich.

(4) Wetter- und Krankheitsgarantie Sind die Voraussetzungen der freiwilligen Wetter- und Krankheitsgarantie gemäß § 21 erfüllt, gelten für die betroffenen Hüpfburgen, Helium-Schaumwolken und individuellen Schablonen vorrangig die dort vereinbarten Regelungen.

(5) Gesetzliche Rechte Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige Rechte des Kunden bleiben unberührt.

§ 18 Gesetzliches Widerrufsrecht

(1) Ob dem Kunden ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und der konkret vereinbarten Vertragsart.

(2) Bei bestimmten Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für die ein spezifischer Termin oder Zeitraum vereinbart ist, kann das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein.

(3) Dieser Ausschluss gilt nicht automatisch für sämtliche Vermietungen von Eventgeräten oder für jede Kombination verschiedener Leistungen.

(4) Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält der Verbraucher die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung und gegebenenfalls ein Muster-Widerrufsformular gesondert.

(5) Die freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie gemäß § 21 bleibt hiervon unabhängig.

§ 19 Absage oder Leistungsstörung durch den Vermieter

(1) Kann der Vermieter eine vereinbarte Leistung nicht erbringen, informiert er den Kunden unverzüglich.

(2) Eine Ersatzleistung wird nur mit Zustimmung des Kunden vereinbart.

(3) Soweit eine vereinbarte Leistung ausfällt und hierfür kein Vergütungsanspruch besteht, werden bereits geleistete Zahlungen für diese Leistung zurückerstattet.

(4) Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.

§ 20 Außergewöhnliche Umstände und höhere Gewalt

(1) Bei außergewöhnlichen Ereignissen, die von keiner Vertragspartei zu vertreten sind, richten sich die Rechte und Pflichten nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Eine automatische Befreiung des Vermieters von sämtlichen Vertragspflichten oder eine pauschale Einbehaltung aller Kundenzahlungen wird nicht vereinbart.

(3) Die zusätzliche freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie gemäß § 21 bleibt unberührt.

§ 21 Freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie

(1) Geltungsbereich Die freiwillige Wetter- und Krankheitsgarantie gilt für:

a) gebuchte Hüpfburgen, b) gebuchte Helium-Schaumwolken und c) gebuchte individuelle Schablonen – sowohl zusammen mit Helium-Schaumwolken als auch bei eigener Buchung –, soweit sie zum Zeitpunkt der Garantie-Stornierung noch nicht vollständig angefertigt wurden (Abs. 7).

Andere Eventgeräte, Verbrauchsmaterialien und sonstige Leistungen sind nicht von dieser Garantie umfasst, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.

(2) Wettergarantie Die Wettergarantie kann bei Regen, Starkregen, Gewitter oder Sturm in Anspruch genommen werden.

Regen begründet einen Garantiefall, wenn die maßgebliche Wetterprognose für den Veranstaltungstag am vereinbarten Veranstaltungsort eine Regenwahrscheinlichkeit von 60 % erreicht oder überschreitet. Maßgeblich ist der bei Vertragsschluss gültige und in der Buchungsbestätigung genannte Schwellenwert.

Starkregen, Gewitter und Sturm begründen einen Garantiefall, wenn die sichere Durchführung der betroffenen Leistung am vereinbarten Veranstaltungsort und zum vereinbarten Zeitpunkt deshalb nicht möglich oder nicht vertretbar ist.

Bloß unangenehmes Wetter oder eine allgemeine Befürchtung ohne entsprechenden Bezug zur sicheren Durchführung begründet für sich genommen keinen Garantieanspruch.

(3) Krankheitsgarantie Die Krankheitsgarantie greift für alle in Abs. 1 genannten Leistungen, wenn die bei der Buchung eindeutig benannte Hauptperson des Anlasses krankheitsbedingt nicht teilnehmen kann und die Veranstaltung deshalb nicht wie geplant stattfinden kann. Hauptperson kann insbesondere das Geburtstagskind, die Braut, der Bräutigam oder eine andere bei der Buchung eindeutig benannte Anlassperson sein.

Voraussetzung ist, dass die Hauptperson bei der Buchung oder – solange im Online-Buchungsvorgang kein entsprechendes Eingabefeld zur Verfügung steht – unverzüglich nach Erhalt der Buchungsbestätigung in Textform unter Angabe der Buchungsnummer eindeutig benannt wird. Die Benennung muss spätestens vor der vereinbarten Abholung beziehungsweise bevor die Lieferung gestartet ist erfolgen. Eine erst danach vorgenommene Benennung begründet keinen Anspruch aus der Krankheitsgarantie.

Die Erkrankung ist unverzüglich nach Bekanntwerden mitzuteilen, spätestens jedoch vor der vereinbarten Abholung beziehungsweise bevor die Lieferung gestartet ist.

(4) Verschieben oder Erstatten Im Garantiefall kann der Kunde die betroffenen Leistungen kostenfrei auf einen verfügbaren Ersatztermin verschieben oder die Erstattung nach den Absätzen 5 bis 7 verlangen.

(5) Erstattung bei Hüpfburgen Wird eine Buchung, die ausschließlich aus einer Hüpfburg und der zugehörigen Lieferung beziehungsweise dem zugehörigen Aufbau besteht, wirksam nach dieser Garantie storniert, wird die hierfür vereinbarte Vergütung vollständig erstattet.

(6) Erstattung bei Helium-Schaumwolken und Schablonen Bei einer wirksamen Garantie-Stornierung wird die Vergütung für die betroffene Helium-Schaumwolken-Leistung beziehungsweise die betroffene Schablone einschließlich der ausschließlich dieser Leistung zugeordneten Lieferung und des ausschließlich dieser Leistung zugeordneten Aufbaus erstattet. Für bereits angefertigte Schablonen gilt Abs. 7.

(7) Bereits angefertigte individuelle Schablonen Der vereinbarte Preis einer individuellen Schablone ist ausschließlich dann von der Garantieerstattung ausgenommen, wenn die Schablone zum Zeitpunkt der Garantie-Stornierung bereits tatsächlich vollständig angefertigt wurde. Eine lediglich bestellte, geplante, entworfene, beauftragte oder noch in Herstellung befindliche Schablone fällt nicht unter diesen Ausschluss. Der Vermieter dokumentiert den Fertigstellungszeitpunkt und berücksichtigt ausschließlich die nach dieser Regelung tatsächlich ausgeschlossene Position. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

(8) Gemischte Buchungen Enthält eine Buchung sowohl garantiefähige als auch andere Leistungen, wird jede Position einzeln betrachtet. Die Garantie führt nicht automatisch zur Stornierung oder Erstattung der gesamten Buchung. Die Zuordnung und Abrechnung erfolgen transparent und positionsgenau.

(9) Geltendmachung Der Kunde informiert den Vermieter möglichst frühzeitig über den Garantiefall und nennt die Buchungsnummer sowie den Grund der Stornierung. Die Mitteilung kann über die vom Vermieter angebotenen Kontakt- oder Stornierungswege erfolgen. Der bloße Aufruf eines Stornierungslinks löst keine automatische Stornierung aus. Ein erforderlicher Nachweis muss geeignet und verhältnismäßig sein. Eine pauschale Pflicht zur Vorlage umfassender Gesundheitsdaten wird nicht vereinbart.

(10) Abrechnung und Erstattung Der Vermieter bestätigt die Entscheidung über den Garantiefall und erstellt bei Bedarf eine entsprechende Rechnungskorrektur oder Gutschrift. Bereits gezahlte, nach der Garantie zu erstattende Beträge werden zurückgezahlt. Noch nicht gezahlte Beträge, die aufgrund der Garantie entfallen, werden nicht eingefordert. Eine Rückzahlung über den tatsächlich vereinnahmten Betrag hinaus erfolgt nicht.

(11) Gesetzliche Rechte Die Wetter- und Krankheitsgarantie ist eine zusätzliche freiwillige Leistung des Vermieters. Gesetzliche Rechte des Kunden werden durch sie weder ausgeschlossen noch eingeschränkt.

§ 22 Haftung des Vermieters

(1) Der Vermieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Für sonstige Schäden haftet der Vermieter unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Vermieter für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(5) Eine Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.

§ 23 Verhältnis zwischen Stornierung und Garantie

(1) Bei einer Stornierung wird zunächst geprüft, ob die Voraussetzungen der freiwilligen Wetter- und Krankheitsgarantie gemäß § 21 vorliegen.

(2) Soweit die Garantie greift, haben ihre Regelungen für die betroffenen Positionen Vorrang vor den allgemeinen Stornobedingungen nach § 17.

(3) Für nicht von der Garantie erfasste Positionen gelten die jeweils einschlägigen gesetzlichen und wirksam vereinbarten Stornobedingungen.

(4) Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige Kundenrechte bleiben unberührt.

§ 24 Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet.

(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der jeweiligen Website des Vermieters.

§ 25 Verbraucherstreitbeilegung

Der Vermieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 26 Anwendbares Recht

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) Bei Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit diese nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften maßgeblich sind.

(3) Für Gerichtsstände gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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Alexander Jäger – Sprung & Süß Verleih / Sprung & Süß Event Heinrich-Sahm-Str. 17, 63110 Rodgau Telefon: +49 151 61312263 · E-Mail: info@sprungsuess-verleih.de